Monthly Archives: April 2013

Kunst im Tipi – eine Ausstellung

A72_10x15_lands_19B72_10x15_3IndWom_DSCI0178                                  Foto: Blick auf das Ausstellungstipi – – –  Carol Whitney: Indianische Frauen werden für ihre Leistungen  gewürdigt –Zeitungsartikel auf T-Shirt – Portraits + Konzept: Carol Whitney – Indianische Perlen – Stickerei: Donna Standing – Foto – Poster – 2009 – Hier: Kopie auf A3

C72_10x15_BffBrCrl_DSCI0179D72_10x15_MntouKel_DSCI0181   Carol Whitney: Büffel Brüder – Original: Keramik auf Walnuss – Holzsockel–2009 – Hier: Kopie auf A3 – – – Kelly Church: Die mit dem Manitou sprechen – Acryl auf Leinwand – 2000 – Hier: Kopie auf A3

E72_10x15_BaskCher_DSCI0180F72_10x15_JeMs+Kr_DSCI0177Cherish Parrish: Rindenkörbe – Korbweber–Arbeiten (Foto – Poster) – 2009 – Hier: Kopie auf A3 – – – Jereldine Redcorn: Adler–Mann-Maske  – Original: Keramik auf Holzplatte + Wolle, Perlen, Federn – Hier: Kopie auf A3 – Jereldine Redcorn: Fünf Caddo-Keramik Gefäße (Erdbrand) – 2000 – Hier: Kopie auf A3

G72_10x15_SundShrm_DSCI0182H72_10x15_AptzRon_DSCI0183Sherman Chaddlesone: Dem „Ragweed“ Sonnentanz folgen – Druck auf Arches – Papier – 2000 – Hier: Kopie auf A3 – – – Ronald Anderson: Apachen – Tanz – Acryl auf Papier – 2000 – Hier: Kopie auf A3

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Ronald Anderson: Fünf Deutsche, fünf Indianer – Acryl auf Leinwand – 2000 – Hier: Kopie auf A3 – Foto: Besuch im Ausstellungstipi

Kunstausstellung in einem Tipi:  Im Juni 2011 hatten mein Mann Heinz und ich eine Ausstellung für das Studiohaus Grambke in Bremen zusammengestellt mit dem Titel: Kunst Verbindet. Die gezeigten Werke: Kunst indianischer Künstler. (Hintergrundinformation dazu ist demnächst auf dem Pfad „Kunstbegegnungen“ zu finden.) Organisatorin für Veranstaltungen im Studiohaus war zu der Zeit Elena Brodyanska. Sie arbeitete in einem anderen Zusammenhang auch mit Joachim Burkhardt, Lehrer an der „Schule an der Landskronastraße“ zusammen. Und eines Tages überraschte sie mich mit der Idee, anlässlich des Sommerfestes der Schule in dem Tipi, welches dort auf dem Schulhof steht, eine Ausstellung für diesen Tag aufzubauen – parallel zur laufenden Ausstellung im Studiohaus. Am 24. Juni 2011 war es soweit: Wir hingen im Tipi Kopien indianischer Kunstwerke auf. Diese hatte ich so ausgesucht, dass die Kinder die Bildinformationen gut verstehen konnten. Und so mussten wir auch nicht lange auf die kleinen neugierigen Besucher warten.                                                        Renate Hugel

Danksagung

Ich möchte es nicht versäumen, mich herzlichst zu bedanken bei allen, die bisher bereit waren, das Anliegen „Geschichten erzählen am Feuer“ von Herrn Burkhardt (dem ich mich angeschlossen habe), mit einem eigenen Beitrag dazu zu unterstützen:- – – Ich danke: – – – Sherman Chaddlesone (Kiowa – Indianer aus Anadarko in Oklahoma / USA), der sofort seine spontane Idee für seinen Beitrag dazu auf seine Homepage gestellt hatte, damit ich diesen ausdrucken kann: Eine überlieferte Schilderung von ca. 1838 zusammen mit einem Foto eines graphischen Druckes von Sherman Chaddlesone, den er zu diesem überlieferten Bericht gearbeitet hatte. In seiner Mail ergänzte er zusätzlich seinen Vorschlag mit einigen Anmerkungen in knappen Worten, welche mich sofort interessierten. Und daraus entwickelte sich dann schließlich eine umfassende Schilderung von Ereignissen, welche in der Nähe der „Galveston Bay“ im heutigen Texas ihren Anfang genommen hatten und Spuren hinterließen, welche nachzuweisen sind bis zum heutigen Tag in und um Anadarko (Oklahoma – State). . . – – – Kelly Church (Ottawa / Chippewa – Indianerin aus Hopkins in Michigan / USA), die sehr vertraut ist mit den Mythen ihrer Vorfahren, welche sie in ihrer Malerei thematisiert. Und sie sendete mir per Mail sofort die Kopie einer Legende ihrer Anishnabae – Vorfahren. Eine wirklich in die Tiefe gehende Interpretation unseres Seins, welche chaotische Ereignisse im Leben eines Individuums in Zusammenhang bringt mit dem Sinn von Sein und dem Mut zum persönlichen und individuellen Gestalten seines eigenen Lebens mit Hilfe der Kraft der ureigenen Energie! Das Erreichen eigener Ziele gelingt jedoch nur, wenn das  persönliche Umfeld dabei gleichzeitig integriert wird – Mitmenschen, wie auch Tiere und Pflanzen. . .  – – –  Carol Whitney (Amerikanerin, die über sich sagt: “Mein Leben – geprägt vom Indianischen seit gut 40 Jahren” aus Oklahoma-State / USA) Sie antwortete mir umgehend und schwärmte mir vor, dass sie eine eigene Geschichte erfinden wird, in der ein kleines indianisches Mädchen zusammen mit seinem Opa die Hauptrolle spielen wird. Ihre kleine Geschichte wirft den Focus auf das Problem der jungen Elterngeneration: Wie können sie das Andenken an ihre Vorfahren und ihre Lebensweise im Bewusstsein ihrer Kinder lebendig werden lassen und erhalten? – – – Bear Lamontt (Kiowa – Indianer aus Oklahoma-State / USA): Ihm gebührt ebenfalls herzlicher Dank dafür, dass er – zusammen mit Carol Whitney – die junge Familie begleitet und motiviert hat. Darüber hinaus hat er zu dem Beitrag von Carol traumhaft schöne Fotos beigesteuert! – – – Außerdem danke ich beiden – Carol Whitney und Bear Lamontt – für die Zusendung von indianischen Kinderbüchern! – – – Meine Danksagungen richten sich darüber hinaus auch an Herrn Joachim Burkhardt, wie auch an Jochen Richter! – – –                                                      Renate Hugel

Widmung

Ich widme meine Ideen, die zu „Kunst verbindet“ sich verdichtet haben, unseren indianischen Freunden in Oklahoma / USA: – – – Ich danke: – – – Ronald Anderson, Carol Whitney, Sherman Chaddlesone und Allie Ch. für ihren enormen Einsatz, uns einen Besuch in Oklahoma, welcher der „Gegenbesuch“ war, zu ermöglichen – – – der sehr engagierten Linda S. Poolaw, die – zusammen mit Margaret Herting (Hetrick) – den Kontakt zu den indianischen Künstlern ursprünglich hergestellt hatte, wodurch der Besuch von Ronald Anderson, Sherman Chaddlesone, Jereldine Redcorn und Kelly Church zusammen mit ihrer Tochter Cherry in Bremen (Deutschland) zuvor zustande gekommen war. – – – Roland Schneeweiß – der inzwischen wieder in Bulgarien als Künstler arbeitet – dafür, uns für den Aufenthalt unserer indianischen Gäste hier in Deutschland sein „Atelier auf der Wiese“ zur Verfügung gestellt zu haben. – – – Margaret Herting, die mit hoch motiviertem Einsatz meinen Gedanken zu einer „Begegnung“ nach Amerika getragen und dort reale Schritte für ein gemeinsames Arbeiten in einer Bremer Galerie in Bremen (D) unternommen hatte. – – – Elke L.*, Willi G. und Christa H., die sich sehr engagiert und mit Begeisterung in mein Vorhaben eingebracht und das Projekt „Begegnung“ über eine lange Phase hinweg mitgetragen hatten. Wir haben u.a. zusammen die Vorbereitungen getroffen für das Gelingen der ersten Begegnung in Bremen, Ausstellungen organisiert, vor- und nachgearbeitet. Für das Zustandekommen einer abschließenden großen Nacharbeitung, mit welcher sich Elke*, Willi und Christa aus dem Projekt verabschiedet hatten, danke ich besonders Willi G. für seinen Einsatz, sein Know-How eingebracht zu haben für eine gemeinsam erarbeitete Dokumentation im Internet (www.artcoop.de). – – – Klaus-Peter Fischer, der in seiner Funktion als Ortsamtleiter unseren indianischen Gästen so etwas wie eine offizielle Aufmerksamkeit und damit ein Wahrgenommen-werden schenkte. – – – und –  nicht zuletzt, danke ich meinem Mann Heinz, der mich stets in jeder Hinsicht tatkräftig unterstützt hat. Er hat sich bei allen oben erwähnten Aktivitäten tatkräftig und mit Begeisterung engagiert. Mit seinen kreativen Ideen prägt er eine positive Atmosphäre. Meinen Ideen gegenüber zeigt er sich immer offen und macht mir Mut damit. – – – Ich danke weiterhin unseren indianischen Freunden dafür, uns – bei unserem Gegenbesuch in Oklahoma – die Glückseligkeit ermöglicht zu haben, im Tipi zu malen. – – – Ronald Anderson für seine Skulptur „God Bless . . .“ – eine hoch aufgerichtete Gestalt aus Holzlatten, die uns über die Weite des Landes hinweg schon aus der Ferne jedes Mal fröhlich entgegenwinkte. Auch war er es, der den Kontakt zur Presse pflegte. Und ich danke ihm für seine seitenlangen Briefe mit fröhlichen Zeichnungen und seinen Gedanken zur Kunst . . . – – – Sherman Chaddlesone, der uns an der Kiowa Black Leggins Zeremonie hat teilnehmen lassen. Auch danke ich für seine großformatigen Ölgemälde (1,80×2, 40 m), welche wir im Kiowa Museum in Carnegie bestaunen konnten, während wir erfuhren, dass sie uns von den Mythen der Kiowas zur Entstehung der Menschheit „erzählten“. Und, ich danke ihm dafür, uns die Werke von T.C. Cannon nahe gebracht zu haben: T.C. C. war Sherman’s bester Freund, war 1978 im Alter von 31 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückt, während zur gleichen Zeit eine gemeinsame Ausstellung von Sherman Chaddlesone und T.C. Cannon geplant gewesen war.       Sherman hatte damals sofort seine Arbeiten abgehangen und eine große Einzelausstellung zu Ehren von T.C. Cannon organisiert: T.C. Cannon wurde der James Dean der Kunstszene in Oklahoma. Selbst als wir unseren Aufenthalt mit einer indianisch-deutschen Gruppenausstellung beenden durften, war es für Sherman eine Selbstverständlichkeit, ein Bild von T.C. Cannon mit aufzuhängen. – – – Allie Chaddlesone , die uns teilhaben ließ an ihrer Begeisterung für das Arbeiten mit Marmor in ihrem „Garagenatelier“ und uns auf dem heiligen Berg der Kiowas den heilsamen Duft der Kräuter atmen ließ – zusammen mit ihrem Mann Sherman. – – – Carol Whitney für ihre großen keramischen Skulpturen, welche selbstbewusste erdverbundene indianische Frauen darstellen, die Kraft und Würde ausstrahlen. Auch danke ich für ihr improvisiertes Atelier, in dem wir gemeinsam arbeiten konnten und welches sich später zum „Heaven“, einer ebenso improvisierten Galerie, verwandelte. – – – Jereldine Redcorn, die mit ihren vorbildgetreuen Nachbildungen der alten Caddo Keramik das Andenken an das Können ihrer Vorfahren bewahren möchte. Während ihres Besuches bei uns in Deutschland wollte sie uns diese alte Technik zeigen und motivierte uns, dass wir alle zusammen einen Erdbrand-Ofen gebaut haben im Atelier auf der Wiese in Rotenburg. Auch danke ich dafür, dass Jereldine verstehen wollte, was und wie wir (die Gastgeber) künstlerisch arbeiten! – – – Juanita Pahdopony-Mithlo, die mit ihrer Studentengruppe ins Atelier kam, um mit uns allen zusammen über Kunst zu diskutieren. Ich danke ihr und ihrem Mann für ihre Gastfreundschaft bei sich zu Hause, wo wir ihre Kunst bewundern konnten, wie beispielsweise „We Were As Stars“: ein liebevoll-wehmütiges Bild, in dem sie davon „schwärmt“, wie glücklich ihre Vorfahren darüber gewesen wären, hätten sie Schule abhalten und in ihrer Stammessprache unterrichten können. – – – dem Lehrerehepaar Mrs. und Mr. Lopez, das meinen Mann und mich zu sich an die Schule geholt hatte, wo Heinz den jugendlichen Schülern erste Erfahrungen mit kreativer Linoldrucktechnik machen und dabei „abstrakte Kunstwerke“ entstehen ließ. – – – Hannah Pate, die uns in ihrer Tribes GalleryNative American Arts – als erste Weiße hat ausstellen lassen zusammen mit unseren indianischen Freunden. – – – Und ich danke all den vielen anderen Menschen, die ich hier nicht aufzählen konnte, welche dennoch maßgeblich unseren Aufenthalt unterstützt haben mit ihrem Beitrag… – – – Auch danke ich den Nicht-Genannten, welche in Bremen zum Gelingen des Besuchs unserer indianischen Freunde mit beigetragen hatten. – – – Bei allen Menschen, die ich in meiner Widmung genannt habe, entschuldige ich mich dafür, dass ich in der gebotenen Kürze keine umfassende Darstellung ihres Engagements und ihrer Person leisten konnte. – – – Anmerkung: Mein Mann, Heinz Hugel, schließt sich meinen Danksagungen an!- – – Bremen, im November 2006 – – – Renate Hugel