Monthly Archives: April 2014

Kunstbegegnungen – 8

Roland Schneeweiss

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Symbol der Begegnung

Dieses Symbol steht für die Begegnung von Indianischen Künstlern mit Europäischen Künstlern – Es ist gleichzeitig das Ergebnis einer „Zusammenarbeit“ von Jereldine Redcorn (Caddo – Indianerin) und Roland Schneeweiss (deutschstämmiger Künstler aus Bulgarien)

Interpretation I

Roland Schneeweiss erlebten wir stets positiv gestimmt und glücklich in seinem „Universum“, dem Atelier auf der Wiese. Dort haben wir alle uns oft getroffen und in sehr entspannter Atmosphäre entweder gemeinsam etwas gestaltet oder jede, jeder von uns hat ihr, sein „Ding“ gemacht. – – – Unser Symposium hatte inzwischen bereits begonnen. Da wir für den Abschluss unseres Treffens – in erster Linie für unsere Gäste – mehrere Ausstellungen geplant hatten, dachten wir über ein Informationsblatt dazu nach. Roland Schneeweiss hatte sich bereit erklärt, ein Symbol zu unserem Projekt zu entwickeln. Die Idee zu einer Einbeziehung eines, einer Interessierten unserer Gäste bei der „Gestaltung eines Symbols der Begegnung“ war plötzlich da. Jereldine Redcorn hatte sich sehr motiviert gefühlt und war neugierig auf solch eine Zusammenarbeit. So besuchte sie Roland Schneeweiss, nachdem das gemeinsame Arbeiten  von uns allen für den Tag beendet worden war. Dort, im Atelier auf der Wiese, hat sie mit ihm zusammen über eine mögliche Gestaltungsidee nachgedacht; spontane Ideen wurden skizziert.

Wenn ich das Ergebnis betrachte, erkenne ich, dass der grafische Teil des Kunstwerkes die Handschrift von Roland Schneeweiss ist.  Die äußere Form des Kunstwerkes ist kreisförmig. Rechts im Kreis sehe ich eine Person mit gesenktem Haupt. Möglicherweise denkt sie über etwas nach. Der Blick geht in Richtung eines schwarzen Feldes, begrenzt durch die äußere Kreislinie. Es mag wie eine Ausweglosigkeit wirken oder wie ein Gefangensein im eigenen Gedankenkreis: Eine Assoziation vom immerwährenden Kreisen der Gedanken, hervorgerufen durch die runde Scheibe! Eine Drehscheibe, die das Denken in einer Endlosschleife gefangen hält? Oder ist es einfach nur ein Sich Besinnen, um eine ungewohnte Situation bewältigen zu können? – Auf alle Fälle ist jemand in dieser Situation nicht fähig, freie Gedanken zu entwickeln; vielmehr hält er sich fest an den eigenen gewohnten Gedankengängen. Ich begreife nun die kreisförmige Begrenzung als Horizontlinie: Mit dieser Blickrichtung kann keiner den eigenen Horizont öffnen für die vielen anderen Horizonte! Denn: Jeder Mensch hat seinen eigenen Horizont, ein in sich geschlossenes Denk- und Einordnungssystem: Nur was in die eigenen etablierten „Denk – Schubladen“ passt, wird wahrgenommen und sogleich „einsortiert“. Das kann Wahrnehmung sehr einengen und macht Kommunikation unerfreulich! – – – Ich finde es an dieser Stelle sehr interessant, dass Roland Schneeweiss die äußere Kreislinie an einer Stelle offen gelassen hat. Scheinbar den ganzen Menschen durchzieht ein weißes Band, das genau an dieser offenen Stelle endet. Vielleicht eine Möglichkeit, aufgestaute Spannungen abzuleiten? – – – Mit dieser Frage im „Hinterkopf“ fällt mein Blick auf die Farben. Ich stelle fest: Sie lassen uns tief durchatmen und erzeugen eine beschwingte Stimmung und positive Energie. Indem wir dieses wahrnehmen, erzeugen sie, die Farben, damit in uns Schwingungen, die keine Grenzen kennen. Und genau das erweckt in unserem Geist die Sehnsucht nach Weitung! Diese Person würde nun sein „gedankliches Gefangensein“ bewusst erkennen, was den Wunsch nach Befreiung erweckt. Doch, dem entkommen wir nur mit fortschreitender „Erkenntnis“. Mit diesem Gedankengang nehme ich plötzlich die linke Seite der „Scheibe“ wahr. Dort sehe ich zwei treppenartige Gebilde. Die Stufen der einen Treppe sind braun. Sie führen dort hin, wo die Kreislinie am dicksten ist und wir gleich wieder bei uns selbst landen würden. Die zweite Treppe kommt in einem erfrischenden türkisgrün daher. Dort, wo sie endet, ist die Kreislinie sehr dünn. Wenn wir auf der obersten Treppenstufe stehen, befinden wir uns auf einer erhöhten Position und haben die Möglichkeit, über den eigenen Horizont hinauszublicken. So können wir die „Horizonte“ der anderen „erkennen“ und Kommunikation zum Abenteuer werden lassen. – – – Wie aber gelingt es uns, diese Stufen hochzukommen? Ich hatte oben den Begriff „Erkenntnis“ genannt. Worin besteht diese? Mit Sicherheit gehören dazu Begriffe wie Toleranz, Verständnis, Mitgefühl und Geduld, aber auch das Gelten – Lassen des anderen mit seiner Meinung. Das aber sind nur einige wenige Beispiele. (Eine umfassende Abhandlung darüber wäre ein Projekt für sich.) – – – Scheinbar gibt es eine Verbindung zwischen der grünen Treppe und der grünen Silhouette der Person auf der rechten Kreishälfte. Das „Profil“ des Menschen scheint verantwortlich zu sein für die Art, wie uns das Emporsteigen zur Erkenntnis gelingt…

Indem ich diese Zeilen schreibe, wird mir wieder klar, wie wenig ich über die Zusammenarbeit zwischen Roland Schneeweiss und Jereldine Redcorn weiß. Darum hatte ich bereits vor mehreren Wochen Jereldine in einer Mail gefragt, ob sie mir dazu etwas aufschreiben kann (und, wenn es nur ein Satz ist). Inzwischen hat Jereldine Redcorn mir geantwortet: Sie hat ein kleines Gedicht dazu geschrieben. Dieses möchte ich an dieser Stelle einfügen:

 Eine Zeit mit Schneeweiss.…

Suchen eines Anfangs,

Caddo-Indianerin skizzierte eine Idee,

einen Kreis und Zeilen,

Der Bulgare fügte Stabilität und Tiefe hinzu,

und Farben.

Wegsehen, erneut schauen,

beide lächelten,

Blicken jenseits des anderen

ein Kunstwerk.

Keiner sagt etwas, aber da ist ein Verstehen,

eine Art zu beginnen.

Eine Freundschaft war geschlossen worden.

 Zurückblickend, war es ein etwas einschüchterndes Arbeiten mit solch einem berühmten Künstler wie Roland Schneeweiss. Im Garten arbeiten, im Studio arbeiten, auf der Autobahn in seinem Auto entlang sausen; so entstand eine große Zuneigung zu diesem bulgarischen Mann.  Jereldine Redcorn, Caddo/Potawatomi Indianerin, Norman, Oklahoma, USA, im März 2014. (Übersetzung: Renate Hugel)

Ich danke Jereldine an dieser Stelle sehr dafür, dass sie dieses Gedicht geschrieben hat! Ihre poetischen Worte “malen” die Atmosphäre ihrer Zusammenarbeit mit Roland Schneeweiss und beschreiben gleichzeitig den Prozess ihrer Erarbeitung. Allerdings hält sie sich sehr bescheiden zurück, bleibt im Hintergrund. – – – Besonders interessant finde ich es, dass Jereldine Redcorn von „Tiefe“ spricht. Genau diese habe ich auf meine Art und Weise herausgearbeitet. Roland Schneeweiss hatte meine Gedankengänge bestimmt nicht im Blickfeld gehabt bei der Arbeit. Aber, er wurde getragen von der Stimmung und Freude von Jereldine, von einer besonderen Atmosphäre, die sein Skizzieren, Zeichnen und Malen (gemäß seiner akademischen Ausbildung an der Kunstakademie Sofia) mit Sicherheit in ungewöhnlicher Weise inspiriert hatte. In Jereldine’s Gedicht erfahren wir: Irgendwann haben beide die Gewissheit gehabt, dass das Kunstwerk, die Komposition „fertig“ ist. Wie entsteht diese Gewissheit? – Welche Information hat uns durch das Kunstwerk erreicht? – Ich denke, es ist durchaus das viel zitierte „Gleichgewicht von Ungleichgewichten“. Dieses ist ein Zustand, der verschiedenste Strömungen und Kräfte ausbalanciert und uns damit ein Gefühl von Geborgenheit und einem „Eins-Sein“ mit uns selbst gibt: Ein Balanceakt, der aus instabilen Verhältnissen uns Stabilität fühlen und erleben lässt. Solch einen Balanceakt hinzubekommen ist ein essenzieller Prozess für das eigene Leben, wie auch für das Zusammenleben im Kleinen wie im Großen. – – – Nach ehrlichem intensivem Bemühen sprechen so die grafischen und farbigen Setzungen des Künstlers mit dem Auge des Betrachters. Damit weist das Kunstwerk uns auf tieferliegende Sinnschichten hin. Und dieses war Roland Schneeweiss hervorragend gelungen: Sein Symbol birgt in sich den Weg, auf dem – diesem folgend – so eine Begegnung „mit dem Fremden“ gelingen kann… – – – Anmerkung: Ich persönlich danke auch Jereldine Redcorn für ihre Mitwirkung und positive „Ausstrahlung“, durch welche ein ganzes Paket von „sensiblen Informationen“ in die Kommunikation und somit auch in die Gestaltung des Symbols eingeflossen ist. Denn, sie hat der eher formalen Strenge von Roland Schneeweiss eine Poesie verliehen, die über „formales Denken“ hinaus weist… – – –    Gedicht: Jereldine Redcorn  – – – Interpretation: Renate Hugel

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Kunstbegegnungen – 8″ / Interpretation II

 In meiner ersten Interpretation habe ich herausgearbeitet, dass „Kommunikation und Verstehen“ mehr sind als ein gedankliches „Einsortieren des Gegenübers in vorgefertigte Denkschablonen“.

Nun möchte ich einen Wechsel der Blickrichtung vollziehen und versuchen, das Symbol aus „indianischer Sicht“ zu betrachten.

Zunächst habe ich mir noch einmal bewusst gemacht, welche Elemente der Gestaltung untypisch sind für Roland Schneeweiss. Meine intensive innere Einlassung auf das kleine Kunstwerk brachte mir die Überzeugung, dass dazu „die Kreisform als äußere Begrenzung eines Kunstwerkes“ und die „Wahl der Farben und ihre Komposition “ zählen. – – – Von anderen Kunstwerken von Roland Schneeweiss weiß ich, dass eine dynamische Linienführung für ihn typisch ist: Konzentriert und energiegeladen ein schnelles Tempo vermittelnd. Fast scheint es mir, als ob die kreisförmige Begrenzung sein Tempo in der Linienführung herausgenommen hat. Die Farben unterstützen diese Beruhigung hin zum „Innehalten“. Ich sehe darin das Verdienst von Jereldine Redcorn: Innerhalb des „Symbols“ wird dem indianischen Gedanken und dem indianischen Fühlen und Empfinden ein „innerer Raum zur Entfaltung“ gegeben. – – – Wenn ich den Kreis nun neu fokussiere, drängt sich mir die Vorstellung eines Auges auf. Der Betrachter blickt in das Auge eines Indianers. So werden wir Zeuge seines Kopfkinos, welches sich in diesem Auge manifestiert: Im Profil sehen wir einen Indianer mit gesenktem Kopf. Zwischen dem, was er erblickt in seiner jetzigen Realität, und dem, was im „Hintergrund“ (Hinterkopf) abgespeichert ist, zieht sich ein weißes Band – vom Gehirn aus abwärts. Dieses trennt die heutige Lebenserfahrung und Lebensgestaltung von den Erfahrungen der Vorfahren, welche nicht weitergereicht werden konnten und können: Sprache, Rituale, handwerkliche Fähigkeiten, um nützliche Dinge herzustellen (zur Bewältigung des Alltags), wie auch künstlerische Gestaltungsweisen für die Durchführung von Ritualen (entsprechend ihrer Weltanschauung). Der gesenkte Blick der indianischen Person ist abgewandt von uns, den Betrachtern. Die Person geht ihren eigenen Gedanken nach – in jener Haltung des Duckens – und fühlt: Die Lücke stemmt sich gegen Gegenwart und Vergangenheit! Die Identitätslücke verhindert das Auskosten der Gegenwart in vollen Zügen; aber ebenso verschleiert sie die gewachsene Identität durch die Vorfahren aus der Vergangenheit. Das Bewusstsein, symbolisiert durch das Gehirn, möchte diesen Bruch, die Lücke, überwinden. Dieses Wollen beansprucht alle Kraft: Der „Brückenschlag zur Vergangenheit“ muss ausgelebt werden, muss „handelnd“ erarbeitet werden! Ansonsten stauen sich unverarbeitete Gefühle: Seelische Wunden werden von Generation zu Generation weitergegeben, wenn sie nicht aufgearbeitet werden, und erzeugen „Stress“ im Gehirn und im Bewusstsein, was die rote Farbgebung des Gehirns zeigt! – – – Das „Hier und Jetzt“ hingegen fordert dazu auf, die Treppe (auf der linken Seite des Symbols) emporzusteigen, das eigene Denken ganz auf die Anforderungen der Gegenwart zu richten und in dieser Präsenz am modernen Leben teilzunehmen. Dem stellen sich die Amerikanischen Ureinwohner, auch wenn es eine Herausforderung ist! Diese besteht darin, dass der Persönlichkeitsanteil jenseits der „Lücke“ eine Verpflichtung den eigenen Ahnen gegenüber verspürt. Und das zieht immer wieder neu die Aufmerksamkeit und Energie ab – gewinnt oft die Oberhand. Darum ist es für die Amerikanischen Ureinwohner ein inneres Bedürfnis, Frieden zu schließen durch Würdigung der verloren gegangenen kulturellen Leistungen ihrer Ahnen, wie auch durch Mitempfinden ihrer leidvollen Erfahrungen.

Und so öffnet sich uns ein ganzes Universum: Die Amerikanischen Ureinwohner suchen einerseits eine Teilhabe in ihrer heutigen Gesellschaft; andererseits beschäftigen sie sich intensiv mit der Aufarbeitung der Vergangenheit – mit der Suche nach der verlorenen gegangenen Kultur, Sprache oder Tradition (um nur einiges zu nennen). Sehr viele zeitgenössische Amerikanische Ureinwohner widmen ihre Lebenszeit solch einer Aufarbeitung. – – – Jereldine Redcorn ist dafür ein lebender Beweis: Als Mathematiklehrerin führte sie ihr Lebensweg zur „Königin der Tonerde“*! Auf diesen neuen Lebensweg  gelangte sie durch eine Begegnung mit den keramischen Gefäßen ihrer Vorfahren: 1991 hatte sie das „Museum of the Red River“ in Idabel, Oklahoma, besucht. Dort waren hunderte von archäologischen Funden zu sehen, Ton – Gefäße der Caddo – Indianer, also ihrer Vorfahren. Eine starke emotionale Begegnung, die für sie zur Initialzündung wurde: Fortan widmete sie sich sehr engagiert dem Erhalten jener künstlerischen Techniken ihrer Ahnen. Dabei entwickelte sie sich immer weiter und überzeugte mit ihrer fantastischen und hervorragenden Leistung! – (* Unter diesem Titel werde ich in einem späteren Artikel über Jereldine Redcorn ausführlicher schreiben.) – – – Unter den Künstlerinnen und Künstlern, die damals am Symposium in Bremen teilgenommen hatten, gibt es noch mehr Beispiele dafür: Kelly Church widmet sich der Tradition der Korbweberei ihrer Vorfahren, Sherman Chaddlesone engagierte sich in der Stammespolitik, wie auch in der wissenschaftlich begleiteten Aufarbeitung der Geschichte der Vertreibung seines Stammes; und seine Bilder halten indianische Begebenheiten aus der Vergangenheit fest, ähnlich einer Dokumentation, während seine Gemälde indianisches Empfinden offenbaren. Juanita Pahdopony, die wir im Jahre 2001 kennengelernt hatten, widmet sich der Erforschung der Sprache der Comanchen (ihres eigenen Stammes); Ronald Anderson hat u. a. mit seiner Kunst stets Stellung bezogen zu Ereignissen aus der Vergangenheit. Darüber werde ich in späteren Beiträgen zu Ronald Andersonwie auch zu den anderen genannten indianischen Künstlern – noch schreiben. – – – Wie aus meinen Beispielen hervorgeht, findet eine „Aufarbeitung“ auf vielen Gebieten statt; bleibt nicht beschränkt auf die Kunst. – – – Außerdem möchte ich anmerken, dass es eine große Kunstszene alleine in dem Teil des Staates Oklahoma gibt, den wir kennengelernt hatten. Es gibt also sehr viele Amerikanische Ureinwohner, die sich in ihrem Leben der „Aufarbeitung“ widmen!                Interpretation: Renate Hugel

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Roland Schneeweiss bei der Arbeit in der Galerie „pro art“, im Jahr 2000 in Bremen, Deutschland

Roland Schneeweiss  wurde 1935 in Leisning (Sachsen in Deutschland) geboren. Durch die Kriegswirren kam seine Familie nach Bulgarien. Dort, in der Kleinstadt Karnobat ist er aufgewachsen und sozialisiert worden. An der Kunstakademie in Sofia studierte er Kunst. Ja, dort war er Kommilitone von „Christo“…

Arbeiten von Roland Schneeweiss befinden sich in der bulgarischen Nationalgalerie in Sofia, sowie in vielen anderen Galerien des Landes und in der grafischen Galerie in Pittsburg (USA).

Von 1988 an lebte und arbeitete Roland Schneeweiss in Rotenburg (Wümme), einer Stadt, die zwischen Hamburg und Bremen (Deutschland) liegt. Beruflich widmete er sich u. a. der zeichnerischen Dokumentation von archäologischen Funden und Erkenntnissen, was ihn interessierte und ihm sehr viel Freude bereitet hatte. Für seine künstlerische Tätigkeit stand ihm sein „Atelier auf der Wiese“* zur Verfügung (*siehe dazu: „Kunstbegegnungen – 2“). Heute lebt er bereits einige Jahre wieder in Karnobat (Bulgarien).

Teilnahme an internationalen Kunstausstellungen:

Ab 1965:

  • Teilnahme an „Ausstellungen der Bulgarischen Kunst“ in

Österreich, Algerien, Indien, Spanien, Kuba, Mexiko, UDSSR, Deutschland und USA

  • Mehrmalige Teilnahme an der „Biennale für moderne Grafik“ in Varna, Bulgarien (ab 1981)
  • Mehrmalige Teilnahme an internationalen Kunstausstellungen im Kulturzentrum Jockrim bei Landau (1981 – 1985)
  • Teilnahme an internationalen Ausstellungen in Wien (1990), Österreich, New York City, USA (1995) und in Lahti, Finnland (1998)

Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Deutschland: Syke, Lemgo, Bremen, Buchholz, Rotenburg (Wümme), Braunschweig, Lilienthal (bei Bremen) und Hamburg

Sonstige Betätigung und Auszeichnungen:

  • Künstlerische Innengestaltung und Kunst am Bau in ethnographischen und historischen Museen des Landes Bulgarien (ab 1965)
  • Monumentale, plastische und malerische Wandgestaltungen in Bulgarien und in Moskau (ab 1965)
  • Medaille für 1300 Jahre bulgarischer Staat (1984)
  • Orden des bulgarischen Kulturministeriums für Kunst, Kyrill  und Methody III (1984)
  • Medaille für Wandgestaltung vom Bulgarischen Innenhandelsministerium (1986)
  • Mitglied im Bund Bulgarischer Künstler (seit 1970)
  • Mitglied im Verein „Kunst in der Provinz e. V.“, Niedersachsen, Deutschland (seit 1991)
  • Gründungsmitglied der Gruppe „Quintum“, Bremen, Deutschland

Hinweis auf Urheber: Meine Auflistung der Lebensdaten, wie auch die der künstlerischen Aktivitäten von Roland Schneeweiss beziehen sich auf eine Zusammenstellung, die Schneeweiss selbst einmal für sich erarbeitet hatte.  Renate Hugel

Anmerkung aus aktuellem Anlass:

Im Sommer 2014 beteiligt Roland Schneeweiss sich an einem Wettbewerb: Im Zentrum für zeitgenössische Kunstdrucke (in Connecticut, USA) findet die 4. Internationale Biennale “Footprint Wettbewerb 2014” statt. Die Ausstellung von Miniaturdrucken wird am 8. Juni 2014 eröffnet. Sie endet am 31. August 2014. Renate Hugel