Beispiele seiner Kunstwerke: Update zu heinz hugel

Anmerkung zu den Titeln der abgebildeten Werke:

heinz hugel hatte sich von Anfang an, also in den 1970iger, 1980iger Jahren, für die Kleinschreibung entschieden. Heute stolpert niemand mehr darüber. Kleinschreibung war inzwischen salonfähig geworden. Dank der „digitalen Welt“! rh

„weiblicher torso“, keramik, 1998

Created with Nokia Smart Cam,„lyrik auf keramik“, keramische platte mit applikationen, 2003

„umarmung“,keramik; element aus der installation „schachmatt“, 1998

„weltenbummler“, holzbohlen, z. t. eisen, stahl-sockel in
pyramidenform, 1999

„schale mit kugel“, keramik, raku-brand, 2005
Created with Nokia Smart Cam

„schaf“, keramik (raku) auf marmorplatte, aus der serie „flint“, 2006

„hartz IV“*, öl auf leinwand, 80 cm x 100 cm, 1985

 * “HartzIV” ist die Bezeichnung für eine Art Arbeitslosengeld und dient der sog. Grundsicherung des Lebens. (Ganz grob erklärt) rh

Anmerkung: 1985 hatte hh diesem Ölbild den Titel „werkstatt“ gegeben: Zu dieser Zeit waren erstmals junge Leute mutig genug, um eine eigene Existenz zu wagen und ausgediente, leerstehende Läden oder  Hallen anzumieten. Das, was heute nichts Besonderes mehr ist, war damals neu! Die jungen Selbständigen hatten in sich einen inspirierenden Geist und den Mut, etwas zu wagen. Diese Atmosphäre hatte hh in der poetischen Farbgebung – neben den zerbrochenen Fensterscheiben –  zum Ausdruck gebracht.  Dass das Ganze aber ein gewisses Risiko in sich geborgen hatte, zeigte hh mit dem angedeuteten Schachspiel. 2008 hatte heinz hugel eine große Einzelausstellung mit dem Titel „Passagen“ im Dienstleistungszentrum  Wagenfeld. Spontan war ihm damals die Idee gekommen, dem Bild einen neuen Titel zu geben, nämlich: „hartz IV“! Ich meine, dass er damit zum Ausdruck bringen wollte, wie viele dieser Menschen es dann doch nicht geschafft hatten, in der Selbständigkeit zu existieren; und inzwischen führte das oft zu einer Abhängigkeit von  „Hartz IV“.

„unsere welt auf krücken“, keramik auf holzplatte, farbig gefasst,
35x35x49 cm, ca. 1998

„weiblicher torso“, aus der serie „eine form und ihre
variationsbreite“, keramik, raku-brand, h = 27 cm, 1984
Created with Nokia Smart Cam

„portrait“, keramik auf drainagerohr, raku-brand, 2007;
Anmerkung: Die Form für dieses Gesicht hatte hh ursprünglich für
die keramische Skulptur „toleranz“ (2007) erstellt. Hier: Ein Spiel
mit dem Gesichtsausdruck. Renate Hugel

„kranich“, digitales foto, 40×60 cm, 2007; Anmerkung: Dieses Foto basiert auf einem kleinformatigen Entwurf aus früherer Zeit (ca. 1980). rh

Szene aus „alles theater“, 2008: “spie(l)gelungen“…installation:
paketpappe mit diversen applikationen auf holzsockel, 30 x 40 x 26 cm.

Hier: Ausschnitt aus der Installation; digitales Kunstwerk – Anmerkung: Mit dem Wortspiel „spie(l)gelungen“ bietet hhdurch das Einfügen von „l“ in Klammern– zwei Lesarten an: „Spiegelungen“ und „Spiel gelungen“. Damit verweist hh auf das Selbstverständnis von Theater: Dessen eigentliches Anliegen ist es, Verhalten von Menschen zu spiegeln. Ist das erreicht worden, dann ist das Spiel gelungen… rh

Created with Nokia Smart Cam

„künstlerbuch, aufgeschlagen, hinter glas“, 15×38 cm, bzw. 15×76 cm, aufgeschlagen, ca. 1992

Created with Nokia Smart Cam „impression aus der werkstatt von heinz hugel“: Juni 2017

„wümmelandschaft“, hh, radierung, 1976

„portrait-foto von heinz hugel“, 2012

Renate Hugel

 

 

 

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